Johanneum – Lebensraum für Menschen mit Behinderung

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Über uns

Seit 1902 ist das Johanneum Ankerpunkt für Menschen mit einer geistigen Behinderung oder einer Lernbehinderung – zurzeit sind es rund 220 Schüler, Jugendliche und Erwachsene. Sie besuchen bei uns die Schule, klären die Berufswahl, absolvieren eine Berufslehre oder arbeiten in unseren geschützten Werkstätten. Der Schule sind Internate angegliedert, den Ausbildungsbetrieben und den Werkstätten betreute und begleitete Wohngruppen (internes vs. externes Wohnen).

Unser Ziel ist es, den uns anvertrauten Menschen den Weg zu ebnen für den Eintritt in den Arbeitsmarkt oder das sinnerfüllte Leben im geschützten Heimbereich, mit der Integration und der Teilhabe am Leben in der Region. Für die Erwachsenen bleibt das Johanneum Heimat ein Leben lang – auch wenn sie pflegebedürftig werden.

Gegründet als karitative, geistlich geführte Anstalt für «bildungsfähige, schwachsinnige Kinder» haben sich die Vorstellungen und Anforderungen an eine «gute» Förderung und Betreuung von Menschen mit Behinderungen im Laufe der Jahrzehnte stark gewandelt. Geblieben ist unsere Ausrichtung am christlich-humanistischen Wert der Gleichheit aller Menschen und den daraus resultierenden Zielen im Bereich der Förderung, Bildung, Betreuung und Pflege.

Voneinander lernen – Miteinander leben: das Johanneum war und ist eine Lern- und Lebensgemeinschaft von Menschen mit und ohne Behinderungen. Ein Abbild unserer Gesellschaft im Kleinen, in der Menschen unterschiedlicher Herkunft, Erfahrungen, Beeinträchtigungen und Fähigkeiten miteinander unterwegs sind.

Wir setzen uns auch in Zukunft dafür ein, dass Menschen mit Behinderungen

  • mitten in der Gesellschaft wahrgenommen und anerkannt werden.
  • ihren Platz in der Gesellschaft finden, um selbstbestimmt und möglichst autonom leben zu können.

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Für die meisten Menschen, die anders sind als die meisten anderen Menschen, ist gar nicht das Anderssein das Problem.