Johanneum – Lebensraum für Menschen mit Behinderung

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Unterstützte Kommunikation

Kann sich ein Mensch aufgrund seiner Behinderung nicht oder nur ungenügend über die Lautsprache mitteilen, so ist er auf alternative oder ergänzende Kommunikationsmethoden und Hilfsmittel angewiesen. Das ist wichtig, denn Kommunikation ist nicht nur ein Grundbedürfnis. Von ihr hängt in hohem Masse ab, wie selbstbestimmt und sozial das Leben eines Menschen verläuft.

Mögliche Alternativen zur Lautsprache, die man unter dem Begriff «Unterstützte Kommunikation (UK)» zusammenfasst, reichen von körpereigenen Kommunikationsformen, bis zu nichtelektronischen oder elektronischen Hilfsmitteln.

Körpereigene Kommunikationsformen

Gesten, Mimik, Handzeichen, Gebärden, Mimik, Atemrhythmus, etc.

Nicht-elektronische Hilfsmittel

Piktogramme, Fotos, Lautsignale, Gegenstände etc.

Elektronische Hilfsmittel

Sprachcomputer mit Sprachausgabe, Talker, Sprechknöpfe etc.

Ziele

  • Ermöglichung resp. Erleichterung grundlegender Kommunikation
  • Verbesserung und Erweiterung der kommunikativen Möglichkeiten
  • Integration im Alltag
  • Erreichung grösstmöglicher Selbstbestimmung (Empowerment) und Partizipation im sozialen System des Johanneums sowie in der Gesellschaft
  • Ausdruck der Befindlichkeit (kann präventiv wirken gegen aggressives Verhalten, Konflikte etc.)
  • Steigerung des Selbstwertgefühles
  • Erreichung grösstmöglicher Unabhängigkeit
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Unterstützte Kommunikation im Schulzimmer

 

Gib mir Gehör, und ich werde dir Stimme geben.Khalil Gibran