Johanneum –

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Info Erwachsenenbereich

in Arbeitsort

 

Sehr geehrte Eltern und Beistände

 

Da sich das Corona-Virus auch in der Schweiz schnell ausbreitet, haben wir im Johanneum weitere präventive Massnahmen getroffen um unsere Bewohner und Mitarbeiter bestmöglich vor einer Ansteckung zu schützen. Diese Massnahmen orientieren sich an den Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) und Absprachen unter den Kantonsärztinnen und -ärzten.

1. Schutz der Risikogruppen:

  • Im Haus Domino befinden sich die Pflegewohngruppen. Ab 6. März 2020 wurde der Zugang zum Haus Domino nur noch für definierte Personen und Klienten erlaubt.
    Der Hauptzugang wurde sicherheitshalber geschlossen.
  • Die Begegnungsmöglichkeiten wurden eingeschränkt, Kontakträume und Aussenräume wurden eingegrenzt und neu definiert; wer darf sich wo und zu welchen Zeiten aufhalten.
  • Besuche der Klienten zuhause sind möglichst zu vermeiden. Somit schützen wir Sie und die Wohngruppe vor möglichen Ansteckungen.

2. Ansteckungsrisiko reduzieren

  • Am 19. März 2020 wurde extern wohnenden betreuten Mitarbeitern in Absprache mit der Werkstatt erlaubt, zu Hause zu bleiben. Die Eltern wurden am 18. März informiert. 26 der 36 externen Klienten nutzten dieses Angebot.
  • NEU– Ab dem 30. März 2020 müssen alle extern wohnenden betreuten Mitarbeiter zu Hause bleiben. Die Werkstätten sind für diese Personengruppe geschlossen. Wir bedauern diese Massnahme und erhoffen uns, die Gefahr der Coronavirus-Ansteckung von aussen weiter zu verringern. Die gesetzlichen Vertreter wurden am 27.3.2020 informiert. Wir werden mit den betroffenen Personen weiterhin in Kontakt bleiben und erlauben uns, uns nach dem Wohlbefinden und dem Gesundheitszustand zu erkundigen. Sollte dies für Sie nicht leistbar sein, stehen 2-3 interne Wohnplätze für „Härtefälle“ zu Verfügung. Nehmen Sie bitte mit Rudolf Betschart, Abteilungsleiter Wohnen, 071 995 52 00 Kontakt auf.
  • Meldepflicht bei Krankheitsfall: Wir bitten Sie, auch bei Krankheit und Unfall bei Ihnen Zuhause umgehend die Bezugsperson im Johanneum zu informieren.

3. Personenansammlungen minimieren

  • Um eine grösstmögliche Trennung der Klienten bei der Arbeit zu erreichen, wurden die Produktionsräume erweitert. Es können nun alle Arbeiten im zwingend notwendigen Abstand ausgeführt werden.
  • Im Wohnen und in den Mittagssituationen wurden ebenfalls mehr Platz geschaffen.
  • Es wurde im Erwachsenenbereich ein Ausflugsverbot erlassen.
  • Präventiv wurde für positiv getestete Personen eine Isolationsstation mit mehreren Betten eingerichtet.

4. Risikopersonen ermitteln

  • Risikoklienten wurden gemäss der Definition des BAG erfasst. Bei den besonders gefährdeten Personen werden bei Pflegehandlungen und überall dort, wo wir den Abstand von 2. Meter nicht einhalten können, Masken getragen.

5. Isolationsstation

  • Präventiv wurde für Corona – positiv getestete Personen eine Isolationsstation mit mehreren Betten eingerichtet. Diese ist in einem separaten Gebäude untergebracht.

Natürlich werden wir die Massnahmen laufend überprüfen, wo notwendig anpassen uns Sie wieder informieren. Bei Fragen dürfen Sie gerne mit der zuständigen Gruppenleitung Kontakt aufnehmen.

Freundliche Grüsse

Roland Pedrett und Rudolf Betschart