Johanneum – Lebensraum für Menschen mit Behinderung

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7/8 März Wochenende des Teilbegleiteten Wohnens Ebnat -Kappel

in Das Johanneum | Wohnort

Ausflug des TB Ebnat-Kappel vom 7. & 8. März 2015

Am Samstagmorgen fuhren wir bei bestem Frühlingswetter von Ebnat-Kappel nach Schaffhausen. Die Zugfahrt nutzten wir um uns gegenseitig Geschichten über die vorbeiziehenden Orte und Städte zu erzählen. In Schaffhausen angekommen übernahm Tobias die Führung der Reisegruppe. Er zeigte uns sein Schaffhausen und begann dabei mit dem Schwabentor. Der Spruch „Lappi tuen dAuge uf“, der am Torbogen gut sichtbar aufgemalt ist, sorgte für Lustigen Gesprächsstoff in der Gruppe. Nach dieser erheiternden Geschichte liefen wir zum Kloster Allerheiligen, welches neben dem wunderschönen Münster und der Schillerglocke auch mit seinen Kreuzgängen und dem Kräutergarten zum Verweilen einlud.

An dieser Stelle übergab Tobias nun das Zepter des Stadtführers an Matthias. Dieser führte uns quer durch die Stadt zu einer sehr steilen Treppe an welcher ein Schild mit der Inschrift: „Munotsteig“  darauf hinwies, wohin uns Matthias zu führen gedachte. Nach vielen, ja sogar sehr vielen Stufen mitten durch die Rebberge der schönen Stadt Schaffhausen, kamen wir beim Munot an und wurden mit einer überwältigenden Aussicht belohnt. Den Genuss der Aussicht verbanden wir mit einer Stärkung aus dem Rucksack und wurden dann nach einer Weile vom Munotglöggli daran erinnert, dass es Zeit war wieder in die Stadt zurückzukehren. Denn von Schaffhausen aus ging es jetzt an das dritte Etappenziel unseres ersten Reisetages, den Rheinfall. Bis Neuhausen mit dem Zug und dann auf Schusters Rappen dem Rhein entlang, näherten wir uns dem gewaltigen Naturereignis das uns alle in seinen Bann zog. Diesen Tag schlossen dann die Reise nach Kreuzlingen und das feine Nachtessen in der Jugendherberge am See krönend ab.

Am Sonntag liefen wir ausgeruht und vom reichhaltigen Frühstück gestärkt dem Bodensee entlang nach Konstanz. Dort konnten wir in die Welt der Seen und Meere eintauchen und vieles über die Bewohner dieser Gewässer erfahren. Alle waren vom Sealive begeistert und fotografierten die bunten Wasserwelten, stellten an die Mitarbeitenden der Anlage Fragen und blieben teilweise gefesselt vor Faszination bewegungslos stehen. Den Abschluss des Tages machte ein feines Mittagessen, welches wir gewärmt von der herrlichen Frühlingssonne im Hafen von Konstanz, vor unserer gemeinsamen Rückreise nach Ebnat-Kappel, einnahmen. (Markus Jent)