Johanneum – Lebensraum für Menschen mit Behinderung

Spenden mit dem Wunschbaum

Ausflug nach Tirano – teilbegleitetes Wohnen Toggenburg

in Das Johanneum | Wohnort

Ausflug nach Tirano

Am 06.10.2018 reisten die Bewohner/innen der WG Ebnat-Kappel via Chur und den Berninapass nach Tirano. Die schon sehr herbstlich gefärbten Wälder lieferten eine traumhafte Kulisse für diese sehr spezielle Bahnreise. Das spezielle an dieser Route liegt darin, dass man auf einer Eisenbahnstrecke fährt, welche zum UNESCO Welterbe gehört. Diese Auszeichnung erhalten nur ganz besondere Bauten, welche durch ihre Einzigartigkeit und deren baumeisterliches Geschick auffallen.

Unsere erste Pause machten wir hoch auf der Bernina, bei der Alp Grüm. Bei strahlendem Sonnenschein und bei frischer Luft erholten wir uns bei einem Getränk von der Zugfahrt.

Dann setzten wir die Bahnfahrt Talwärts fort und fuhren durch den berühmten Kreisviadukt bei Brusio. Die Passagiere machte eifrig Fotos aus vielen Perspektiven und wechselten dabei ihre Position im Wagon von links nach rechts. Auch innerhalb des Kreises standen mehrere Menschen die das Spektakel filmisch oder fotografisch festhielten.

Nach unserer Ankunft in Tirano, gingen wir zum Hotel und belegten unsere schönen Zimmer. Nach einer kurzen Pause assen wir alle gemeinsam bei einem lustigen Kellner etwas Feines zum Znacht. Ein Spaziergang durch das hellerleuchte Tirano bei Nacht rundete den tollen Tag unseres Italienausfluges ab.

Sonntag

Nach einem opulenten Frühstück, welches wir im grossen Speisesaal des Hotels einnahmen, fanden wir uns alle zur Abreise bei der Rezeption ein. Bei Bahnhof angekommen sahen wir, dass es sehr viele Familien mit Kindern am Bahnhof der RhB hatte. Den Grund erfuhren wir dann vom überaus freundliche Zugschaffner, der uns erklärte, dass immer am ersten Sonntag des Monats Familientag sei und dann Kinder mit ihren Eltern sehr günstig reisen. Zu unserer Überraschung wies der Schaffner uns an, in den hintersten Wagen zu gehen um dort in der ersten Klasse Platz zu nehmen. Wir dankten es ihm danach und er meinte, dass sei schon in Ordnung so.

Bei bestem Herbstwetter fuhren wir wieder über die Bernina und kamen wegen eines verpassten Anschlusses unverhofft dazu, in St Moritz unsere Mittagspause einzulegen. Im noblen Winterkurort nahmen wir den Bus nach St. Moritz Platz und spazierten durch die Strassen mit den vielen Boutiquen, deren Anbieter sehr hochpreisige Waren in ihren Schaufenstern zur Schau stellten. Bei einer grossen Terrasse fanden wir alle Platz und assen einen feinen Zmittag.

Nun ging die Reise langsam zu Ende und es zeigte sich wieder einmal, dass es schon toll ist zu verreisen, aber es auch gerade so schön ist, wieder nach Hause zu kommen.