Johanneum – Lebensraum für Menschen mit Behinderung

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Begleitete Wohngemeinschaften – Region

Bewohner-Zitate zur Tages- und Wochenstruktur

«Vieles vom Tages- und Wochenablauf ist ähnlich wie auf der bisherigen Wohngruppe, nur müssen wir etwas früher aufstehen und sind nach der Arbeit nicht so schnell in unserer Wohngemeinschaft. Morgens stehe ich selbständig auf, frühstücke und mache mich und alles bereit für den neuen Ausbildungstag. Da ich wie alle anderen 7:15 im Ausbildungsbetrieb sein muss, muss ich den Zug um 6:36 in Ebnat-Kappel erreichen. Die Znünipause verbringe ich beim Betrieb und beim Mittagessen erwartet mich unsere Begleitperson in der Sonne. Sie ist die meisten Tage dort anwesend und wenn nicht, könnte mir sicher jemand von den anderen Team’s weiterhelfen. Die Nachmittagsarbeit ist wie gehabt von 13:15 bis 16:45. Dann beginnt die Freizeit auch mit all ihren Anforderungen. Aber so ist das Leben. Man kriegt nichts geschenkt, das habe ich mittlerweile eingesehen. Ich verstehe jetzt auch schon viel besser, wie es meiner Mutter gegangen ist… Auch in dieser Wohngemeinschaft arbeiten wir noch am Stufenprogramm. Strukturen und Grenzen tun mir weiterhin gut, damit ich mich nicht in Träumen verliere. Die Unterstützung durch die Begleitperson ist immer noch wichtig. Grad wenn ich mal krank bin, bin ich froh, wenn jemand vorbeischaut und sich kümmert. Üblicherweise gehe ich am Freitag nach Hause. Ich will ja den Kontakt zu den Eltern nicht ganz verlieren.»

Zusammenarbeit/Ziele

«Die Berufsschule besuche ich extern, da ich in der Attestausbildung bin. Eine Therapie habe ich, die kann ich aber in der Arbeitszeit besuchen. Natürlich würde mir auch der Sozialdienst des Johanneum helfen, wenn ich es bräuchte. Was sicher bald ein Thema sein wird, ist die Fachstelle Integration. Einen Vorteil habe ich aber schon. Ich bin bei der Stellensuche nicht so ortsgebunden da ich mir vorstellen könnte, nach dem Austritt alleine oder mit einem Kollegen zu wohnen.»

Mein Ziel

«Die Zukunft hat mit dieser Wohnform schon konkretere Züge angenommen und ich bin zuversichtlich, dass ich später gute Arbeit leisten und mich sozial gut integrieren kann.»