Johanneum – Lebensraum für Menschen mit Behinderung

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Grümpeltournier 2014

in Das Johanneum

Bunte und faire Spiele.

Beim Startspiel am Freitag 20.6.14 um 13.30 Uhr, zog es viele Menschen zum Fussballplatz. Es bot sich ein farbenprächtiges Schauspiel, auf und neben dem Platz. Dabei stand faires und ein sich gegenseitig unterstützendes Fussballspielen im Mittelpunkt.

Schattige Plätze luden zum Verweilen ein und der bestens funktionierende Getränkestand, sorgte dafür dass sich niemand durstig zu fühlen brauchte.

Ausser dem Fussballspiel in der Mannschaft, boten sich noch andere interessante Möglichkeiten, sich mehr oder weniger aktiv zu betätigen. Neben dem Beachvolleyballfeld, stand der Airtramp, ein riesengrosses und mit Luft gefülltes Hüpfkissen. Man konnte sich auch, unter fachmännischer Anleitung im Pfeilbogen schiessen versuchen. Im Weiteren konnte auch Tischfussball und Ping-Pong gespielt werden. Auch die Tanzdarbietungen der Zumba-Girls, liessen die Zuschauenden nicht ruhig stehen. Für die kleineren Besucher, stellte das Wasserspiel eine schattige und interessante Spielmöglichkeit dar.

Einen Kaffee und ein feines Stück Kuchen, konnte man in der Kafistube bekommen. Dieses Angebot wurde von Jung und Alt rege genutzt und man hörte hie und da, ein Lob über die sehr feinen Kuchen und die Freundlichkeit, mit der sie dargeboten wurden.

Was am Freitag voller Motivation begann, wurde am Samstag nahtlos weitergeführt. Die Mann/Frauenmannschaften gaben ihr Bestes auf dem Spielfeld und die Fans erschienen zahlreich am Spielfeldrand.

Bei einem knackigen Schüblig vom Grill, welcher von einem hervorragenden Hörnlisalat begleitet wurde, durften sich alle eine Auszeit vom spannenden Turnier nehmen. In einem frohen Mit- und beieinander assen und tranken die einen am Schatten die anderen an der Sonne, das tolle Menu aus der Klosterküche.

Bei den Partien am Nachmittag ging es um die ersten und die zweiten, die dritten und die vierten. Viel Einsatz war auf dem Platz auszumachen, mancher lohnte sich und ergab ein Tor, mancher führte zu einem weniger gelungenem Abschluss. Jedoch standen sich alle Fussballer/innen steht’s fair und korrekt gegenüber und zeigte durch ein „Entschuldigung“, dass sie ihr gegenüber nicht mit Absicht zum Fall brachten.

Als krönender Abschluss könnte man die Siegerehrung mit der Vergabe der Pokale und der Diplome sehen. Denn da wurde aller Schweiss und Einsatz durch ein dickes Lob, von Herrn Grandits in anerkennender Weise, an die Teilnehmenden überbracht. Als ebenso krönend, könnte auch die Bilanz des Grümpi 2014 gesehen werden: Es wurden einerseits keine grösseren Verletzungen und Blessuren gemeldet und andererseits sah man ein Meer an zufriedenen Menschen an zweien Tagen ein kleines Fussballfest feiern.

Nach Abschluss der Siegerehrungen fand das Grümpi 2014 sein Ende. Ich hoffe jedoch der olympische Geist bleibt in den Mauern und Strassen des Johanneums lebendig und beflügelt manches Wirken in den folgenden Monaten, bis sich das Grümpi 2015 neu formiert.

Markus Jent